Fehler an welchen potentiell tolle Websiteprojekte scheitern

7 beliebte Fehler, an denen potentiell tolle Websiteprojekte scheitern

11. April 2023

Ich hab oft spannende Projekte auf dem Tisch, die dann doch nichts werden oder nie was waren. Gerade bei schon fertigen Webseiten, die ich bearbeiten soll, passt schon auf dem Frontend, also der Ansichtsseite, vieles nicht. Spätestens aber, wenn ich einen Blick ins Backend werfe, erfasst mich das Grauen.

Klar kannst du sagen: Na wen interessiert das Backend, Hauptsache vorne siehts gut aus.

Hm nein, nicht ganz. Die Technik im Backend hat enorme Auswirkungen auf die Darstellung. Nicht auf den ersten Blick, aber für Browser und Suchmaschinen schon. Geschwindigkeit, Sicherheit, Datenschutz und Darstellung leiden darunter.

Also bitte kein Pflastern, sondern richtig machen!

Damit dus besser machen kannst, schauen wir uns die gängigsten Fehler an, an denen potentiell tolle Webseiten scheitern.

1. Die falschen Bilder

Viele gute Projekte scheitern an schlechten Bildern.

  1. Es werden qualitativ schlechte Bilder geliefert. Das sieht jeder und es stört den Gesamteindruck. Bei Handybildern oder vorab bearbeiteten Bildern kann ich dann auch nix mehr rausreißen und was auf dem Handy schon mau aussah wird auf der Website nicht wow. Oder wenn Hansel mal die Kamera von vor 10 Jahren rausgekramt hat. Je nach Bildschirmauflösung ist das sofort erkennbar. Gerade bei Produktfotos, Models, Photographen etc stehen die Bilder im Vordergrund. Bei manchen Projekten oder meiner eigenen Website nehme ich etwas Qualitätsverluste in Kauf, um so die Ladezeit zu verbessern – geht aber nur, wenn die Bilder nicht im Vordergrund stehen. Besser: auf gute Bilder achten, was Auflösung und Abmessungen angeht.
  2. Website-Bilder, die weder farblich noch thematisch zum Thema und Branding passen. Ich sprechs jetzt mutig aus: Viele Kunden haben keinen Blick für Farben und dazu passende Bilder. Das klarzumachen raubt oft Nerven, irgendwann gebe auch ich auf, dann tuts halt weh beim anschauen. Problem: dem Kunden fällt es vielleicht nicht auf, seinen Kunden wiederum schon, wenn auch unbewusst. Besser: Bilder thematisch zum Branding wählen oder machen lassen. Da hilft, zuerst das Branding festzulegen und es dann mit dem Photographen durchzusprechen. Alternativ: Bilder mit viel Weiß-Anteil. Die lassen sich in fast jedes Thema einbauen.
  3. Bilder, die unbearbeitet hochgeladen werden. Sieht dann von der Auslösung super aus, aber die Ladezeiten leiden darunter. Wenn dann viele Besucher abspringen, weil die Website lange im Aufbau braucht, bringen auch die tollen Bilder nichts. Besser: Bilder vorher bearbeiten. Korrekt zuschneiden und die Dateigröße optimieren. So siehts gut aus und die Besucher freuen sich über schnelles Laden der aufgerufenen Website.

Mehr zu Bildern findest du hier: https://nadinschmidt.com/tipps-zu-richtigen-bildgroessen-fuer-deine-website/

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2. Layout, auf dem Kunden bestehen

…weils halt irgendwo so gesehen wurde und das toll ist und gefällt. Passt nur vielleicht weder zum Thema noch zur Persönlichkeit noch zu Bildern, Farben und Inhalten.

Beim Layout gilt: Sich Beispiele und Vorstellungen bei anderen abzuschauen ist okay. Doch jede Website ist einzigartig. Persönlichkeit und Zielgruppe bestimmen das Layout. Ob verspielt oder clean, bunt oder schwarz, ausdrucksstark oder schüchtern – all das sollte bedacht werden.

Besser: Farben, Schriften, Bilder und Aufbau sollen ein stimmiges, einmaliges Bild ergeben.

3. Technik – Sicherheitslücken, Lange Ladezeiten, Host

Habs oben kurz erwähnt.

Sicherheitslücken können sein:

  • Hackerangriffe durch veraltete Plugins
  • Update, das schief lief
  • Kein Backup vorhanden
  • Seiten, die ewig nicht laden

Was passiert? Besucher springen ab und Suchmaschinen strafen die Seite ab. Da bringt das schönste Design nichts.

Vielem kannst du schon durch die Wahl des richtigen Hosts vorbeugen:

  • Sitz in Deutschland
  • gute, schnelle und sichere Server
  • einwandfreier Support
  • einfaches Handling

Das erleichtert allen Beteiligten die Arbeit.

Besser: guter Server, nur wirklich benötigte Plugins (so viel wie nötig, so wenig wie möglich), eine gute Firewall, regelmäßige Sicherungen, Caching – all das gehört zur guten Website dazu.

4. Mangelnde Suchmaschinenoptimierung = SEO

Für viele frische Websitebesitzer erstmal zweitrangig. Suchmaschinenoptimierung braucht Zeit, Geld und Verstand. Ist also Aufwand.

Hauptsache, die Website steht. Das Erwachen kommt dann, wenn keiner die Website findet.

Da Nacharbeiten nervig ist: schon beim Aufbau an die gewünschte Nische denken. Keywords recherchieren, passende Texte schreiben, mit der Search Console verbinden und SEO ein paar Monate Zeit geben. Dann nachbessern.

Ganz beliebt: Ewig nichts auf SEO geben, dann stutzig werden wegen fehlender Websiteanfragen und dann ganz schnell SEO wollen. Das geht nicht, denn SEO ist ein kontinuierlicher Prozess, der viel Beobachten und Nachjustieren erfordert.

Mein liebster SEO-Tipp: Gute, Keyword-gestützte Blogartikel schreiben.

Besser: SEO von Anfang an beachten (außer, du bist dir noch totaaaaal unsicher mit deinem Angebot und es wird sich bald ändern).

5. Datenschutz & Internetrecht

Website-Inhaber haften für die Website, nicht die Website-Ersteller. Und zu beachten gibt es da dank deutschem Datenschutz eine Menge.

Wer also selbst keine Ahnung hat, sollte sich einen Webdesigner suchen, der sie hat. Und zwar wirklich!

Fast auf jeder Website, die ich besuche, finde ich Mängel. Obwohl sie von Profis erstellt wurde. Meist betrifft es Anbieter, Datenschutzerklärung, Cookies oder das Tracking.

Besser: lieber von jemandem machen lassen und bereit sein, den Preis für Wissen zu bezahlen, oder selbst recherchieren.

Alles besser als die 100 € Website von Hansel aus der Berufsschulklasse machen zu lassen. Der hat zwar mal gelernt, wie WordPress geht, aber keine Ahnung von allem drum rum.

Denn: Webseiten sind super einfach und schnell erstellt. Von jedem. Das, was kostet, ist das Wissen und die Beratung um Layout, Technik, Datenschutz, Customer Experience und aktuellen Trends.

Hier nochmal: https://nadinschmidt.com/datenschutz-auf-deiner-website-dsgvo-co/

6. Speziell bei DIVI: Schwierige Bearbeitbarkeit

DIVI ist als Theme sowohl genial als auch die Hölle. Denn es kann unglaublich viel.

Auf den ersten Blick sieht es simpel aus, doch wenn ein paar wichtige Kniffe nicht beachtet werden, ist die Nacharbeit nervig. Richtig angewendet, wird die Bearbeitung zum Kinderspiel und mit wenigen Klicks könnte die ganze Website angepasst werden.

Ich liebe es, mit DIVI zu arbeiten, doch ich hasse es, mit einer DIVI-Website zu arbeiten, bei welcher die Grundeinstellungen nicht beachtet wurden. Wenn die Basis schon nicht stimmt, zieht sich eine einfache Änderung, die normalerweise in 10 Minuten erledigt wäre, über Stunden.

Besser: nicht von DIVIs einfachem Aufbau täuschen lassen, sondern intensiv damit auseinandersetzen. Zum Beispiel mit den DIVI Tutorials oder einem Coaching bei mir.

Hier gibts wichtige Kniffe, die viele nicht kennen: https://nadinschmidt.com/tricks-divi/

7. Veraltetes Wissen und unmoderner Aufbau

Das ist auch der Punkt mit den Profis, den ich schon genannt hab. Das Internetrecht und moderne Design ändert sich laufend.

Jeder, der eine Website erstellt, sollte sich über den aktuellen Stand informieren.

Was vor 5 Jahren rechtlich und datenschutzrechtlich relevant war, ist jetzt anders.

Was vor 5 Jahren modern war, ist es nicht mehr. Besucher sind ganz spezielle Ansichten und Funktionen gewöhnt und die erwarten sie unterbewusst, sonst leiden Verweildauer und Vertrauen.

Die Welt wird immer schneller.

Abschließend noch ein passender Artikel: https://nadinschmidt.com/aufbau-deiner-website-verbessern/

Ich empfehle dir generell, dich auf meinem Blog in den Kategorien Website und DIVI umzuschauen, bevor du dich an deine erste Website setzt.

Viel Erfolg und wenn du Fragen hast, schrei(b).

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Hi, ich bin Nadin und ich verhelfe Soloselbständigen zu ihrer Wohlfühl-sichtbarkeit mit Website und Newslettern.

Am liebsten arbeite ich dafür mit Divi und Active Campaign.

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